Author Archives: admin
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Im Krankenhaus vonToulon, September 2024.
Ein zum Greifen nahes Himmelsblau
Ich genieße die Ruhe dieser plötzlichen Einsamkeit. Die Jalousien sind defekt und nur halb geöffnet. Ich sehe ein wenig von der Stadt Toulon und ahne, dass, wenn die Türen viel Elend verbergen, es auch Wunder geben muss. Ich male mir das Meer aus ... Man hat mir gesagt, es sei in der Nähe, aber ich kann es nicht sehen.
Dieses schreckliche Gefühl von Messerstichen in Rücken und Bauch, das mich unter den hilflosen Augen von Jean-Christophe in die Knie gezwungen hatte, hat mich endlich verlassen. Die Rosskur-Medikamente und die Pflege der engagierten Krankenschwestern haben gewirkt.
Da ich dem Personal, das wegen des Personalmangels rennen muss, nicht viel anderes zu geben habe, bedanke ich mich oft bei ihnen, was mit einem Lächeln beantwortet wird.
Ich stütze mich auf den Rollständer mit meinen neuen Antibiotika und kann langsam auf den Hof des Krankenhauses hinausgehen. Zu meiner Freude stehen dort mehrere Olivenbäume. Vor diesen Bäumen, die 2000 Jahre alt werden können, habe ich großen Respekt und erinnere mich dabei an die Vergänglichkeit meiner Zeit auf der Erde. Ich bewundere auch einen Riesen, der in den Himmel ragt. Ich vermute, dass er mit den Tannen in meinem Wald irgendwie verwandt ist. Wie alle Bäume seiner Familie zeigt er mir den blauen Himmel über den vier Wänden, die mich umgeben. Ein freier Himmel, zum Greifen nah...
Während ich mich bemühe, meinen Computer zu öffnen, um ein paar Worte zu schreiben, die aus meinem Herz einfach hervorquellen wollen, streift die Sonne des Südens rührend meine nackten Füße.
Über den südlichen Akzent, den bunten Charakter der Menschen, denen ich begegne, habe ich das Gefühl, die Seele dieser Ecke des Landes zu sehen, die auf sie abgefärbt hat.
O Toulon, deine Stadt, deine Vororte samt all deinen Bewohnern : Ich segne euch!
Gebet
Selbst wenn wir in unseren vier Wänden festsitzen, meilenweit entfernt von dem, was wir für unser Leben geplant haben, sollten wir unser Umfeld schätzen.
Fortsetzung folgt:
Eine unerwartete Verabredung...
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Hôpital de Toulon, septembre 2024.
Le bleu du ciel à portée de main
J'apprécie le calme de cette solitude soudaine. Défectueux, les stores sont bloqués en mode entrouverts. Je vois un peu la ville de Toulon et devine que si ses linteaux cachent bien des misères, il doit en être de même pour les merveilles. J'imagine la mer… on m’a dit qu’elle est proche, mais je ne la vois pas.
Cet horrible sentiment de coup de couteau dans le dos et le ventre qui m'avait plié en quatre sous les yeux démunis de Jean-Christophe m’a enfin quitté. Les médicaments de cheval et les soins des infirmières dévouées ont été efficaces.
N’ayant pas grand-chose d'autre à donner au personnel obligé de courir pour pallier au manque d'effectif, je les gratifie souvent de remerciement auxquels on me répond avec un sourire.
En m’appuyant sur le piquet à roulette contenant mes nouveaux antibiotiques, je peux sortir à pas lents dans la cour de l'hôpital. Pour ma plus grande joie, il y a plusieurs oliviers. Devant ces arbres pouvant vivre 2000 ans, j’ai beaucoup de respect et me rappelle la fugacité de mon passage sur terre. Je suis aussi admiratif face à un géant qui s’enfonce dans le ciel. Je devine qu’il est un cousin éloigné avec les sapins de ma forêt. Comme tous les arbres de sa famille, il m’indique le ciel bleu au-dessus des quatre murs qui m'entourent. Un ciel libre à portée de main…
Alors que je trouve la force d’ouvrir mon ordi pour écrire quelques mots qui me débordent le cœur, le soleil du sud me caresse les pieds nu et ça me touche.
Via l’accent du sud, le caractère coloré des gens que je croise, j’ai l’impression de voir l’âme de ce coin de pays qui a déteint sur eux.
Ô Toulon, environs et tous tes habitants : je vous bénis !
Prière
Même coincé entre 4 murs, loin de ce que nous avions prévu pour nos vies, sachons apprécier ce qui nous entoure.
A suivre:
Un rendez-vous inattendu…

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[:de]
Im Krankenhaus vonToulon, September 2024.
Ein zum Greifen nahes Himmelsblau
Ich genieße die Ruhe dieser plötzlichen Einsamkeit. Die Jalousien sind defekt und nur halb geöffnet. Ich sehe ein wenig von der Stadt Toulon und ahne, dass, wenn die Türen viel Elend verbergen, es auch Wunder geben muss. Ich male mir das Meer aus ... Man hat mir gesagt, es sei in der Nähe, aber ich kann es nicht sehen.
Dieses schreckliche Gefühl von Messerstichen in Rücken und Bauch, das mich unter den hilflosen Augen von Jean-Christophe in die Knie gezwungen hatte, hat mich endlich verlassen. Die Rosskur-Medikamente und die Pflege der engagierten Krankenschwestern haben gewirkt.
Da ich dem Personal, das wegen des Personalmangels rennen muss, nicht viel anderes zu geben habe, bedanke ich mich oft bei ihnen, was mit einem Lächeln beantwortet wird.
Ich stütze mich auf den Rollständer mit meinen neuen Antibiotika und kann langsam auf den Hof des Krankenhauses hinausgehen. Zu meiner Freude stehen dort mehrere Olivenbäume. Vor diesen Bäumen, die 2000 Jahre alt werden können, habe ich großen Respekt und erinnere mich dabei an die Vergänglichkeit meiner Zeit auf der Erde. Ich bewundere auch einen Riesen, der in den Himmel ragt. Ich vermute, dass er mit den Tannen in meinem Wald irgendwie verwandt ist. Wie alle Bäume seiner Familie zeigt er mir den blauen Himmel über den vier Wänden, die mich umgeben. Ein freier Himmel, zum Greifen nah...
Während ich mich bemühe, meinen Computer zu öffnen, um ein paar Worte zu schreiben, die aus meinem Herz einfach hervorquellen wollen, streift die Sonne des Südens rührend meine nackten Füße.
Über den südlichen Akzent, den bunten Charakter der Menschen, denen ich begegne, habe ich das Gefühl, die Seele dieser Ecke des Landes zu sehen, die auf sie abgefärbt hat.
O Toulon, deine Stadt, deine Vororte samt all deinen Bewohnern : Ich segne euch!
Gebet
Selbst wenn wir in unseren vier Wänden festsitzen, meilenweit entfernt von dem, was wir für unser Leben geplant haben, sollten wir unser Umfeld schätzen.
Fortsetzung folgt:
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Der blaue Himmel zum Greifen nah
Jean-Paul
Am nächsten Morgen bringt man mir einen neuen Zimmernachbarn, den 80-jährigen Jean-Paul. Ich gebe ihm gleich zu Beginn ein kleines blaues Evangelium (Gideon), das ich gestern von dem Seelsorger erhalten habe, der mich besucht hat. Dankbar liest er es mit großem Interesse. Diese Lektüre weckt in ihm eine Nostalgie, die ich mir nicht hätte vorstellen können. Er erzählt mir von seiner Kindheit, in der er unter dem wohlwollenden Blick seiner Mutter oft in die katholische Kirche ging. Ich ermutige ihn, die Worte Jesu in einem neuen Licht zu lesen, als wäre es das erste Mal ...
Am nächsten Tag wird Jean-Paul von Krankenschwestern abgeholt. Als sie sein Bett neben meins schieben, greifen wir uns am Arm und ich sage zärtlich zu ihm:
- Adieu, Freund!
Wir haben uns nicht lange gesehen und werden uns wahrscheinlich nie wieder sehen, aber es ist etwas zwischen uns passiert. Er verspricht mir, dass er das kleine blaue Buch noch einmal lesen wird.
Wenn auch Sie Zugang zu einem Stück blauen Himmel in Ihrem Herzen haben, teilen Sie ihn mit denen, die ihn nicht haben. Sie werden dadurch keinen Mangel haben, denn es ist riesig.
Ob ein Evangelium oder meine Bücher und Comics, auch das sind gute Mittel, um Menschen mit Jesus in Verbindung zu bringen. Warum tragen Sie nicht einen Vorrat mit sich herum...? (für den Fall der Fälle)
Falls ja, machen wir im Atelier gerne Mengenpreise für Sie:
„Ich beschwöre dich ... predige das Wort, bestehe bei jeder Gelegenheit darauf, ob es dir gefällt oder nicht ...“. (Paulus in 2. Timotheus 4 v1-2)
Fortsetzung folgt…

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Le bleu du ciel à portée de main
Jean-Paul
Le lendemain matin, on m'amène un nouveau voisin de chambre, Jean-Paul, 80 ans. D’entrée de jeu, je lui file un petit évangile bleu (Gédéon) que j’ai justement reçu hier de l’aumônier venu me rendre visite. Reconnaissant, il le lit avec beaucoup d’intérêt. Cette lecture fait naître en Lui toute une nostalgie que je n’aurais pas imaginée. Il me raconte son enfance durant laquelle, sous le regard bienveillant de sa maman, il allait souvent à l’église catholique. Je l’encourage à lire les paroles de Jésus sous un jour nouveau, comme si c’était la première fois…
Le lendemain, des infirmières viennent chercher Jean-Paul. Lorsqu’elles glissent son lit près du mien, on se saisit le bras et je lui dis avec tendresse :
- Adieu copain !
On ne se sera pas vu longtemps en fin de compte et on ne se reverra probablement plus jamais, mais quelque chose est passé entre nous. Il me promet qu'il lira encore le petit livre bleu.
Si vous avez, vous aussi, accès à un coin de ciel bleu dans vos cœurs, partagez-le avec ceux qui ne l'ont pas. Vous n’en manquerez pas, il est immense.
Que ce soit un évangile ou mes livres et BD, ce sont de bons moyens aussi pour mettre les gens en connexion avec Jésus. Pourquoi ne pas vous trimballer avec un stock sur vous…? (au cas où.)
Si jamais, à l’Atelier on vous fait volontiers des prix de quantité :
« Je t'en conjure… prêche la parole, insiste en toute occasion, FAVORABLE OU NON… ».
(Paul dans 2 Timothée 4 v1-2)

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[:de]
Der blaue Himmel zum Greifen nah
Jean-Paul
Am nächsten Morgen bringt man mir einen neuen Zimmernachbarn, den 80-jährigen Jean-Paul. Ich gebe ihm gleich zu Beginn ein kleines blaues Evangelium (Gideon), das ich gestern von dem Seelsorger erhalten habe, der mich besucht hat. Dankbar liest er es mit großem Interesse. Diese Lektüre weckt in ihm eine Nostalgie, die ich mir nicht hätte vorstellen können. Er erzählt mir von seiner Kindheit, in der er unter dem wohlwollenden Blick seiner Mutter oft in die katholische Kirche ging. Ich ermutige ihn, die Worte Jesu in einem neuen Licht zu lesen, als wäre es das erste Mal ...
Am nächsten Tag wird Jean-Paul von Krankenschwestern abgeholt. Als sie sein Bett neben meins schieben, greifen wir uns am Arm und ich sage zärtlich zu ihm:
- Adieu, Freund!
Wir haben uns nicht lange gesehen und werden uns wahrscheinlich nie wieder sehen, aber es ist etwas zwischen uns passiert. Er verspricht mir, dass er das kleine blaue Buch noch einmal lesen wird.
Wenn auch Sie Zugang zu einem Stück blauen Himmel in Ihrem Herzen haben, teilen Sie ihn mit denen, die ihn nicht haben. Sie werden dadurch keinen Mangel haben, denn es ist riesig.
Ob ein Evangelium oder meine Bücher und Comics, auch das sind gute Mittel, um Menschen mit Jesus in Verbindung zu bringen. Warum tragen Sie nicht einen Vorrat mit sich herum...? (für den Fall der Fälle)
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„Ich beschwöre dich ... predige das Wort, bestehe bei jeder Gelegenheit darauf, ob es dir gefällt oder nicht ...“. (Paulus in 2. Timotheus 4 v1-2)
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Mein Zimmernachbar
Er heißt Jean-Christophe und hat eine fiese Narbe am Bauch. Ständig zusammen, haben wir Zeit, uns kennen zu lernen.
Am Morgen des zweiten Tages fragt mich der Herr:
- Frag ihn: „Glaubst du an Gott?“
- Pfff, oh nein, Herr, ich will nicht!
Das war eine automatische Ablehnung meinerseits (aus Prinzip!). Aber in der nächsten Sekunde gönne ich mir eine kleine Auszeit, besinne mich dann aber und überspringe das Für und Wider, um mich meinem Nachbarn zuzuwenden und ihn zu fragen:
- Glaubst du an Gott?
Die Frage ist gestellt, es gibt kein Zurück mehr. Immer noch aus dem Fenster schauend, antwortet Jean-Christophe:
- Ich habe aufgehört, daran zu glauben, als mein Sohn starb.
In der Tiefe surfen
Es folgt eine Unterhaltung von Herz zu Herz, bei der ich nicht versuche, ihn zu überzeugen, seine Meinung zu ändern, sondern ihm einfach nur zuhöre (ich habe Jahre gebraucht, um das zu erreichen).
Ohne den Zwang, Gesprächslücken zu füllen, eine Idee durchzusetzen oder Recht zu haben, fühle ich mich meinem Gesprächspartner näher. Ich bin frei von jeglichem Wunsch nach einer Debatte (als ob Gott einen Anwalt bräuchte!).
Ich vertraue darauf, dass Gott das, was er in ihm begonnen hat, auch zu Ende bringen wird (selbst wenn er noch weitere Umwege organisieren muss...).
Fortsetzung folgt...
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Mon voisin de chambre
Il s’appelle Jean-Christophe et il a une méchante cicatrice au ventre. Constamment ensemble, nous avons le temps d’apprendre à nous connaître.
Au matin du second jour, le Seigneur me demande :
- Demandes-lui: “Est-ce que tu crois en Dieu?”
- Pfff, oh non Seigneur, j’ai pas envie !
C'était de ma part un refus automatique (de principe!). Mais dans la seconde qui suit, je m’accorde un micro lâcher prise, me ravise et saute l’étape de la réflexion du pour ou contre, pour me tourner vers mon voisin et lui demander :
- Est-ce que tu crois en Dieu ?
La question est lancée, plus possible de revenir en arrière. Sans cesser de regarder par la fenêtre, Jean-Christophe répond :
- J’ai cessé d’y croire à la mort de mon fils.
Surfer en profondeur
S'ensuit un cœur à cœur entre nous où je ne cherche pas à le convaincre de changer d’avis, mais juste à l’écouter (ça m’aura pris des années pour y arriver).
Délesté ainsi de l’obligation de remplir les vides de conversation, de vouloir passer une idée ou d’avoir raison, je me sens plus proche de mon interlocuteur. Me voilà dégagé de toute velléité de débat (comme si Dieu avait besoin d’un avocat!).
Je laisse l'Esprit de Dieu se charger lui-même de rejoindre cette blessure. Et pour y arriver, je l’écoute en mon for intérieur, Lui qui a initié le dialogue et je tente de suivre le mouvement de cette vague.
Ça m'évite de piétiner un sujet délicat avec mes gros sabots de “j’ai tout compris”. Nous sommes tout de même en présence du jardin secret de quelqu’un.
Déchaussé d’une partie de ma raison, me voilà pieds nus, simple, juste moi. J’ai un peu le sentiment de surfer sur une puissante vague de l’Esprit en moi (trop cool le surf !).
Après avoir laissé Jean-Christophe dérouler le fil de tout ce qu’il avait à dire, je lui fais part d’un autre éclairage sur qui est Dieu, de l’Ami qu’Il est dans ma vie, de l’Amour qu’il a montré avec Son sacrifice à la croix et lui dis aussi :
- On vit mieux sans amertume, mec…
Après deux ou trois jours, il a pu sortir. On s'est souhaité bon courage comme deux vieux copains de galère et je l’ai regardé partir. J’ai confiance que ce que Dieu a commencé en lui, il saura le terminer (quitte à organiser d’autres détours…😅).

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[:de]

Mein Zimmernachbar
Er heißt Jean-Christophe und hat eine fiese Narbe am Bauch. Ständig zusammen, haben wir Zeit, uns kennen zu lernen.
Am Morgen des zweiten Tages fragt mich der Herr:
- Frag ihn: „Glaubst du an Gott?“
- Pfff, oh nein, Herr, ich will nicht!
Das war eine automatische Ablehnung meinerseits (aus Prinzip!). Aber in der nächsten Sekunde gönne ich mir eine kleine Auszeit, besinne mich dann aber und überspringe das Für und Wider, um mich meinem Nachbarn zuzuwenden und ihn zu fragen:
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Die Frage ist gestellt, es gibt kein Zurück mehr. Immer noch aus dem Fenster schauend, antwortet Jean-Christophe:
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Ich vertraue darauf, dass Gott das, was er in ihm begonnen hat, auch zu Ende bringen wird (selbst wenn er noch weitere Umwege organisieren muss...).
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Die Umwege des Lebens (es war im Jahr 2024)
„Warum? ... Ach!“
Geplant war, mit meiner Show nach Hyères, Nîmes und Château d'Oex Hoffnung zu bringen. Doch stattdessen wurde ich an einen Infusionsständer gefesselt und in ein Krankenhausbett gesteckt.
Nachdem ich durch Leiden gegangen war, die mich in die Knie gezwungen hatten, erleichterte ich mein Leid, indem ich die „Warum-Frage“ einfach dadurch löste, indem mir die Antwort völlig gleichgültig war (und ich nahm auch Beruhigungsmittel). Befreit von dem, was mich überfordert, konzentriere ich mich auf das, was zählt: Meine Beziehung zu Jesus. Tag und Nacht habe ich alle Zeit der Welt, um mich an Ihn zu wenden. In seiner Gesellschaft habe ich das Gefühl, hier zu Hause zu sein, selbst wenn ich meilenweit von meinem Zuhause entfernt bin...
Wenn Sie Gott die Stirn bieten, weil Sie nicht verstehen, warum er es zugelassen hat, dass Sie diese oder jene Tragödie erleben, schaden Sie nur sich selbst. Denn Gott hat all den Trost, den Sie brauchen.
„...wir flehen für Christus: Lasst euch versöhnen mit GOTT!“
(Paulus, 2. Korinther 5,20)
Fortsetzung folgt...
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Les détours de la vie 1/8
“Pourquoi?... bah!”
Apporter de l’espoir à Hyères, Nîmes et Château d'Oex en leur délivrant mon spectacle, tel était mon plan. Mais au lieu de ça, je me retrouve attaché à un piquet de perf et coincé sur un lit d'hôpital*.
Après avoir traversé des souffrances qui m’ont plié en quatre, j’ai allégé ma peine en résolvant le problème du “pourquoi” simplement en me désintéressant de la réponse (et j’ai aussi pris des calmants). Délesté de ce qui me dépasse, je me concentre sur ce qui compte : ma relation avec Jésus. De jour comme de nuit, j’ai tout le temps pour m'adresser à Lui. En Sa compagnie, j’ai la sensation d’être ici chez moi, même à des kilomètres de ma maison…
* j’en parle ici: www.auderset.com/blog/cauchemar-au-paradis-12
Si vous faites la tête à Dieu car vous ne comprenez pas pourquoi il a permis que vous viviez telle ou telle tragédie, vous ne faites de mal qu'à vous-même. Car Dieu a toute la consolation dont vous avez besoin.
“...nous supplions pour Christ : Soyez réconciliés avec DIEU !”
(Paul dans 2 Corinthiens 5:20)
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Die Umwege des Lebens (es war im Jahr 2024)
„Warum? ... Ach!“
Geplant war, mit meiner Show nach Hyères, Nîmes und Château d'Oex Hoffnung zu bringen. Doch stattdessen wurde ich an einen Infusionsständer gefesselt und in ein Krankenhausbett gesteckt.
Nachdem ich durch Leiden gegangen war, die mich in die Knie gezwungen hatten, erleichterte ich mein Leid, indem ich die „Warum-Frage“ einfach dadurch löste, indem mir die Antwort völlig gleichgültig war (und ich nahm auch Beruhigungsmittel). Befreit von dem, was mich überfordert, konzentriere ich mich auf das, was zählt: Meine Beziehung zu Jesus. Tag und Nacht habe ich alle Zeit der Welt, um mich an Ihn zu wenden. In seiner Gesellschaft habe ich das Gefühl, hier zu Hause zu sein, selbst wenn ich meilenweit von meinem Zuhause entfernt bin...
Wenn Sie Gott die Stirn bieten, weil Sie nicht verstehen, warum er es zugelassen hat, dass Sie diese oder jene Tragödie erleben, schaden Sie nur sich selbst. Denn Gott hat all den Trost, den Sie brauchen.
„...wir flehen für Christus: Lasst euch versöhnen mit GOTT!“
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Die Umwege des Lebens (es war im Jahr 2024) „Warum? … Ach!“ Geplant war, mit meiner Show nach Hyères, Nîmes und Château d’Oex Hoffnung zu bringen. Doch stattdessen wurde ich an einen Infusionsständer gefesselt und in ein Krankenhausbett gesteckt. Nachdem … More… More…
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Erst Folge 1/7 lesen
Unter der Spitze des Eisbergs
Hinter den Kulissen einer Vorführung:
On the road again
Mit meiner Frau, Lilou und Loïs (alias Priscile) sind wir mit der Aufführung « Die Legende von Mi » für zwei Wochen auf Tournee.
Nach unserer Reise durch Belgien (vielleicht klappt es ja im August 2024 wieder) ging’s weiter nach Frankreich für weitere Aufführungen.
Wir mussten super früh aufbrechen, um Lilou am Bahnhof in Dijon abzusetzen, da sie heimmusste, um Gesangsunterricht zu geben. Wir haben uns umarmt und sind dann weitergefahren. Auf der sogenannten « Hochgeschwindigkeitsautobahn » kommen wir wegen einem aufkommenden Stau nur in Schneckentempo voran. Die Sonne ist bereits verduftet (schade, ich hatte sie gerne). Loïs und ich sind so fertig, dass wir schon weit über das Depressionsstadium hinaus und nicht mehr ganz bei Sinnen sind. So, als ob das Gehirn ausgeschaltet wäre und alles Andere keine Bedeutung mehr hätte.
Überraschenderweise fand ich diesen Zustand eher cool. Wir lachen für nix und wieder nix, hahaha! (Ach, mich packt’s gleich wieder!)
Nach einer erholsamen Nacht kann’s in eine neue Runde losgehen! Wir bauen unser Zeug auf und üben fast den ganzen Tag. Die Show ist echt cool und wir sind zwar früher als sonst damit fertig, aber doch auf den Felgen.
Nach der letzten Darstellung in Grenoble fuhr Loïs, obwohl sie etwas mitgenommen war, allein mit dem Zug nach Lyon:
- Also, bis nächste Woche, zum letzten Termin für dieses Jahr!
Dann ist jeder für sich heimgegangen.
Das Gewicht abschleppen
Mein erster Gang war zurück zur Gemeinde, wo wir am Abend zuvor gespielt haben, um das Musikmaterial wieder abzuholen, und oh Wunder, es war noch an seinem Platz! Ja, ich hatte es nämlich hinter dem Gemeindehaus versteckt (in einem heissen Stadtviertel, wo erst kürzlich eingebrochen wurde (Puh! ).
Ich hab’ den Anhänger beladen und weiter ging’s.
Dieser Karren ist schon ein praktisches Gerät (grösser als sonst, von einem Kumpel geliehen), aber eindeutig viel zu schwer für mein Auto. Mit der grossen Plane, die hinten herausragt, komme ich mir vor wie auf einem Schiff, nur verkehrt herum!
Und das alles, um eine Aufführung von nur anderthalb Stunden auf die Beine zu stellen! Es ist sowas von…
…Was für ein Glück!
Ich meine es ohne Ironie, es ist nämlich so:
Es ist so ähnlich wie bei meiner Tochter Océane im Moment:
Noch nie waren ihre Nächte so chaotisch wie in diesem vergangenen Jahr, aber wenn ihr nur sehen könntet, wie glücklich sie darüber ist, eine Tochter zu haben…
Im Publikum befinden sich Leute, die im wahrsten Sinne ein « Hard-core Leben » geführt haben (Trauerfälle, schlimme Krankheiten, und so viele Fragen ohne Antworten), ich kann mir nur schwer ihren Schmerz vorstellen.
Zudem waren bei den zwei letzten Vorführungen Leute im Publikum, die mir fast wie Penner vorkamen, samt Kindern aus chaotischen Verhältnissen.
Dann wenn man sieht, wie Gott, durch die Antworten, die unsere Vorstellung bringt, die Herzen berühren und trösten, kann man nur sagen: Das ist unbezahlbar!
Bei so etwas dabei zu sein, Gitarre zu spielen, zu schauspielern, einfach alles zu machen, worauf man steht, was für ein Vorrecht! Ganz zu schweigen von dem Gefühl, am richtigen Platz zu sein…
Also, ganz egal, was man tut, abspülen, Hausaufgaben machen, dem Job nachgehen, oder ausgehen usw., erinnern wir uns daran, warum wir es machen.
« Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe.» 1. Korinther 16,14
Fortsetzung folgt…
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Sous la pointe de l'iceberg
Dans les coulisses d’un spectacle :
On the road again
Avec ma femme Lilou et Loïs (alias Priscile), nous sommes en tournée durant deux semaines avec le spectacle de “La Légende de Mi”.
Après avoir parcouru la Belgique (on y retourne en août 2024 si jamais), nous avons pris la route pour la France pour y jouer d’autres dates.
On part super tôt car, au passage, je pose Lilou à la gare de Dijon (obligée de rentrer pour donner des cours de chants). On s'est pris dans les bras et on a repris la route. Sur l’autoroute “à grande vitesse”, on avance au compte-goutte en raison d’un bouchon qui perce. Le soleil, lui, s'est déjà barré (dommage, je l'aimais bien). Loïs et moi, on est tellement KO qu’on a zappé le cap de la déprime pour celui d’un état second. C’est comme si le cerveau se déconnectait et que plus rien n'avait d’importance. Étonnamment, c’est un sentiment assez cool, je trouve. On rit pour un rien, Ha! ha! Ha! (oulà, je l’ai refait).
Après une nuit réparatrice, on est fin prêts pour un nouveau round. On installe le matos et répète une bonne partie de la journée. Le spectacle est trop cool et on a fini moins tard que d’hab, mais tout de même sur les rotules.
Après la dernière représentation à Grenoble, bien que fragile Loïs à pris seule le train pour Lyon.
- À la semaine prochaine, pour la dernière date de l’année !
Et on est rentrés chacun chez soi de son côté.
Le poids à remorquer
Je suis d’abord retourné à l’église où nous avons joué la veille pour récupérer le matos de musique et, surprise : il est encore là !! (ouf 😅). Oui pask je l'avais planqué derrière l’église (c’est un quartier chaud et ils se sont déjà fait dévaliser il y a peu).
J’ai chargé la remorque et puis j’ai repris la route.
Cette charrette est un joug bien pratique (plus grande que d’hab, un pote me l’a prêté), mais manifestement elle est trop lourde pour ma voiture. Avec sa grande toile qui dépasse à l’arrière, j’ai l’impression de fonctionner comme un bateau à voile, mais à l’envers !
Dire que tout ça, c’est juste pour produire une heure et demie de spectacle ! Et c’est…
Tellement de bonheur !
Je le dis sans ironie, je m’explique :
C’est une peu comme pour ma fille Océane en ce moment :
Ses nuits n’ont jamais été aussi chaotiques que cette dernière année, mais si vous pouviez voir combien elle est heureuse d’avoir une fille…
Il y a parmi le public des gens qui ont vécu des vies tellement hardcore (des deuils, maladies graves, et tellement de questions sans réponses) que j’arrive à peine à imaginer leur douleur. En plus, lors de nos deux dernières représentations, il y avait dans le public des personnes à deux doigts d’être sdf ainsi que des enfants issus de familles chaotiques.
Alors, voir comment Dieu console et touche les cœurs avec les réponses qu’apporte notre spectacle : ça n’a pas de prix !
Assister à une telle chose, en faisant de la guitare, du dessin, de la comédie, que des choses qu’on kiffe : quel privilège ! Sans parler de ce sentiment d’être exactement à notre place…
Alors quoi que nous fassions (la vaisselle, les devoirs, un job, une sortie, etc) rappelons-nous pourquoi nous faisons ces choses.
“Que tout ce que vous faites soit fait avec amour.”
1 Corinthiens 16:14
A suivre…
Pour voir ce qu’est notre spectacle :
https://www.youtube.com/watch?v=1oLfA2vV1Xo
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[:de]
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Unter der Spitze des Eisbergs
Hinter den Kulissen einer Vorführung:
On the road again
Mit meiner Frau, Lilou und Loïs (alias Priscile) sind wir mit der Aufführung « Die Legende von Mi » für zwei Wochen auf Tournee.
Nach unserer Reise durch Belgien (vielleicht klappt es ja im August 2024 wieder) ging’s weiter nach Frankreich für weitere Aufführungen.
Wir mussten super früh aufbrechen, um Lilou am Bahnhof in Dijon abzusetzen, da sie heimmusste, um Gesangsunterricht zu geben. Wir haben uns umarmt und sind dann weitergefahren. Auf der sogenannten « Hochgeschwindigkeitsautobahn » kommen wir wegen einem aufkommenden Stau nur in Schneckentempo voran. Die Sonne ist bereits verduftet (schade, ich hatte sie gerne). Loïs und ich sind so fertig, dass wir schon weit über das Depressionsstadium hinaus und nicht mehr ganz bei Sinnen sind. So, als ob das Gehirn ausgeschaltet wäre und alles Andere keine Bedeutung mehr hätte.
Überraschenderweise fand ich diesen Zustand eher cool. Wir lachen für nix und wieder nix, hahaha! (Ach, mich packt’s gleich wieder!)
Nach einer erholsamen Nacht kann’s in eine neue Runde losgehen! Wir bauen unser Zeug auf und üben fast den ganzen Tag. Die Show ist echt cool und wir sind zwar früher als sonst damit fertig, aber doch auf den Felgen.
Nach der letzten Darstellung in Grenoble fuhr Loïs, obwohl sie etwas mitgenommen war, allein mit dem Zug nach Lyon:
- Also, bis nächste Woche, zum letzten Termin für dieses Jahr!
Dann ist jeder für sich heimgegangen.
Das Gewicht abschleppen
Mein erster Gang war zurück zur Gemeinde, wo wir am Abend zuvor gespielt haben, um das Musikmaterial wieder abzuholen, und oh Wunder, es war noch an seinem Platz! Ja, ich hatte es nämlich hinter dem Gemeindehaus versteckt (in einem heissen Stadtviertel, wo erst kürzlich eingebrochen wurde (Puh! ).
Ich hab’ den Anhänger beladen und weiter ging’s.
Dieser Karren ist schon ein praktisches Gerät (grösser als sonst, von einem Kumpel geliehen), aber eindeutig viel zu schwer für mein Auto. Mit der grossen Plane, die hinten herausragt, komme ich mir vor wie auf einem Schiff, nur verkehrt herum!
Und das alles, um eine Aufführung von nur anderthalb Stunden auf die Beine zu stellen! Es ist sowas von…
…Was für ein Glück!
Ich meine es ohne Ironie, es ist nämlich so:
Es ist so ähnlich wie bei meiner Tochter Océane im Moment:
Noch nie waren ihre Nächte so chaotisch wie in diesem vergangenen Jahr, aber wenn ihr nur sehen könntet, wie glücklich sie darüber ist, eine Tochter zu haben…
Im Publikum befinden sich Leute, die im wahrsten Sinne ein « Hard-core Leben » geführt haben (Trauerfälle, schlimme Krankheiten, und so viele Fragen ohne Antworten), ich kann mir nur schwer ihren Schmerz vorstellen.
Zudem waren bei den zwei letzten Vorführungen Leute im Publikum, die mir fast wie Penner vorkamen, samt Kindern aus chaotischen Verhältnissen.
Dann wenn man sieht, wie Gott, durch die Antworten, die unsere Vorstellung bringt, die Herzen berühren und trösten, kann man nur sagen: Das ist unbezahlbar!
Bei so etwas dabei zu sein, Gitarre zu spielen, zu schauspielern, einfach alles zu machen, worauf man steht, was für ein Vorrecht! Ganz zu schweigen von dem Gefühl, am richtigen Platz zu sein…
Also, ganz egal, was man tut, abspülen, Hausaufgaben machen, dem Job nachgehen, oder ausgehen usw., erinnern wir uns daran, warum wir es machen.
« Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe.» 1. Korinther 16,14
Fortsetzung folgt…
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