Monthly Archives: Februar 2016

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Emett Brown

Die Saatzeit (eine keimende Idee) Eine universelle Sprache - Hey, Alain, weißte eigentlich, dass du zu einer Minderheit gehörst, die eine Sprache spricht, die jeder auf diesem Planeten versteht, selbst der, der nicht mal lesen kann?

- Was? Wer? Ich? Aber wie denn...?

- Mit Bildern, Dickerchen! Bildern!

- Ich bin nicht dick!

Mein Gewissen nervt! (Ihr habt´s mitgekriegt, es redet nur über mein Gewicht!!!)

Ich überlege mir also eine Geschichte ohne Worte, welche allein durch Bilder das Herzstück der biblischen Botschaft zusammenfasst. Ich beginne mit der Arbeit... (Und übrigens, wenn man mich mit einem Walfisch vergleicht, bin ich sogar spindeldürr!!)

 

Die Zeit des Wachstums Das Funkeln in den Augen vom Doc Ich vergesse dabei fast die Wirklichkeit, die mich umgibt, während der Wochen, in denen die Schritte zur Erschaffung dieser Geschichte erfolgen. Mein Herz schlägt nur noch für dieses Ziel. Völlig versunken in diese Arbeit schlafe ich selten mehr als vier Stunden pro Nacht und berausche mich regelrecht euphorisch an dem puren Adrenalinkick, den ich aus dieser verzehrenden Leidenschaft schöpfe.

Erst wenn die Skizze fertig ist, hebe ich den Kopf von meinem Zeichenbrett. (Nanu, es sind Leute um mich herum?) ...

Und, genau wie im Film „Zurück in die Zukunft“, nach der Art von Dr. Emmett Brown, schnappe ich mir, total verstört, in einem Augenblick schöpferischer Entzückung, einen Passanten und zeige ihm mein Bild. Ohne weitere Erläuterung.

Ich beobachte genau seine Gesichtszüge während der Lektüre und, wenn ich den geringsten Ausdruck des Unverständnisses wahrnehme, reiße ich ihm die Skizze aus den Händen, lasse ihn allein mit seinen Fragen und kehre sofort zurück zu meinem Zeichenbrett, um mir ein verständlicheres und leichteres Szenario auszudenken.

Die Zeit des Winters (wenn nichts passiert)

Bin feeertiiiig!“... Es sind die Worte, die ich als Kind gerufen habe, wenn ich auf meinem Töpfchen mein Geschäft verrichtet hatte... Aber jetzt, nachdem mein Werk fertig ist (Ähh... der Vergleich hört übrigens hier auf!), herrscht Ruhe. Keiner kommt. Ich stehe mit meinem Comic allein da.

Es ist, als ob ein Schauspieler, auf den man wartet, vergessen hätte, auf die Bühne zu kommen. Hat er denn die Regieanweisung verpasst? Fühlt er sich überfordert? Hättest du vielleicht, lieber Leser, kommen sollen, um mir zu helfen? Wie soll nun dieses kleine Buch ohne Worte seine potentiellen Adressaten erreichen?

 

Das spanische Musterbeispiel Es ist nicht das erste Mal, dass ich so etwas erlebe...

Ich empfinde eine heftige Liebe für die hispanischen Völker. Es geht so weit, dass ich für sie Tränen vergossen habe. (Ist es schlimm, Herr Doktor?) Eine solche Liebe konnte nur von oben geboren werden. (Ich habe für meinen Teil nichts dergleichen auf Lager). Ich hatte eine wahnsinnige Energie darauf verwendet, mein Comic „Ach, du lieber Himmel“ ins Spanische übersetzen zu lassen, allein durch pures Vitamin B (Bekannte, Familie usw.). Und am Ende: NICHTS.

Ich wusste gar nicht, was ich mit dem Buch machen sollte. Ich habe es mitsamt meinen Hoffnungen in eine Schublade in meinem Atelier geräumt und an was anderem gearbeitet.

If you would like to see this book, Ach, du lieber Himmel, click here: http://www.auderset.com/de/comics/idees-recues-1

Alles muss man immer allein machen Wie soll ich nun dieses Buch ohne Worte unter die Leute bringen? Ich verfüge über ein kleines französischsprachiges Netz, aber ich kenne kein spanischsprachiges und noch weniger ein weltweites... Da ich es nicht mehr aushalte, entschließe ich mich, für eine Zeitlang, die Kleider eines andern anzuziehen: die des Promoters.

Zweiter Teil   Dritter Teil   Vierter Teil

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Der Herr der Jahreszeiten (Erster Teil )

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